Sanft. Körperorientiert.
In deinem Tempo.
Was ist eigentlich ein Trauma?
Ein Trauma entsteht, wenn dein Nervensystem durch ein überwältigendes Erlebnis – oder durch viele kleine, wiederholte Verletzungen – aus dem Gleichgewicht gerät. Was damals überlebenswichtig war, kann dich heute davon abhalten, du selbst zu sein.
Entsteht nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch wiederholte emotionale Verletzungen in der Kindheit – oft durch genau die Menschen, von denen du Sicherheit gebraucht hättest.
- Emotionale Vernachlässigung
- Ständige Konflikte oder Anspannung
- Kritik und Herabsetzung
- Fehlende Nähe und Geborgenheit
- Elterliche Überforderung
Plötzlich, unerwartet, überwältigend: Unfälle, Verluste, Gewalt, medizinische Eingriffe. Der Körper bleibt in der Reaktion stecken, auch wenn die Situation längst vorbei ist.
- Übererregung und Schreckhaftigkeit
- Flashbacks oder Vermeidung
- Gefühl von Taubheit
- „Als wäre ich neben mir“
Was du nicht bekommen hast, kann genauso prägen wie das, was du erlebt hast. Materiell war vielleicht alles da – und doch hat etwas gefehlt.
- Du durftest nicht sein, wer du bist
- Deine Gefühle wurden übergangen
- Deine Stimme zählte nicht
- Liebe musste verdient werden
- Du warst emotional allein
Was wir gemeinsam tun
Nervensystem verstehen & regulieren
Du lernst, deine Zustände zu erkennen – Kampf, Flucht, Erstarrung, Verbindung – und findest Wege, dich selbst zu regulieren.
Umgang mit Triggern
Auslöser erkennen, bevor sie dich überrollen.
Weniger Selbstkritik
Den inneren Kritiker als Schutz verstehen und leiser werden lassen.
Körperorientierte Praxis
Atem, Spüren, Orientierung: Werkzeuge für den Alltag.
Gesunde Beziehungen
Nähe zulassen, Grenzen setzen, bei dir bleiben.

Diese Begleitung ist für dich, wenn …
- du funktionierst, aber wenig fühlst
- Nähe sich gleichzeitig ersehnt und bedrohlich anfühlt
- Ruhe sich nicht einstellen will
- du dich nach einem Tempo sehnst, das deins ist
Nicht geeignet bei akuter Krise – dann bitte Telefonseelsorge 0800 111 0 111 oder Notruf 112.